Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Verträge zwischen der Sakura Solutions UG (haftungsbeschränkt), Crusemarkstr. 33, 13187 Berlin (nachfolgend „Auftragnehmer“) und dem Kunden (nachfolgend „Auftraggeber“) über Webentwicklung, App-Entwicklung, SEO-Optimierung und verwandter digitaler Dienstleistungen.
Es gilt ausschließlich deutsches Recht. Abweichende Bedingungen des Auftraggebers werden nicht anerkannt, es sei denn, der Auftragnehmer stimmt ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zu.
Die Darstellung der Dienstleistungen auf der Website stellt kein bindendes Angebot dar, sondern eine Aufforderung zur Abgabe eines Angebots.
Der Vertrag kommt durch die schriftliche Auftragsbestätigung des Auftragnehmers oder durch die Aufnahme der Leistungserbringung zustande.
Angebote des Auftraggebers sind zwei Wochen nach Zugang beim Auftragnehmer bindend.
Der Umfang der zu erbringenden Leistungen ergibt sich aus der schriftlichen Auftragsbestätigung oder dem Angebot des Auftragnehmers.
Änderungswünsche des Auftraggebers, die über den ursprünglichen Leistungsumfang hinausgehen, werden gesondert berechnet.
Der Auftragnehmer ist berechtigt, zur Leistungserbringung Dritte als Erfüllungsgehilfen einzusetzen.
Der Auftraggeber stellt dem Auftragnehmer alle zur Leistungserbringung erforderlichen Materialien, Informationen und Zugänge rechtzeitig und kostenlos zur Verfügung.
Der Auftraggeber benennt eine vertretungsberechtigte Ansprechperson für alle erforderlichen Erklärungen.
Der Auftraggeber prüft Arbeitsergebnisse unverzüglich und teilt Mängel schriftlich mit.
Verzögerungen durch unzureichende Mitwirkung des Auftraggebers gehen nicht zu Lasten des Auftragnehmers; daraus resultierende Kosten trägt der Auftraggeber.
Die Vergütung richtet sich nach dem Angebot des Auftragnehmers. Alle Preise verstehen sich zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer.
Bei größeren Projekten kann eine Zahlung in Raten vereinbart werden:
Rechnungen sind innerhalb von vierzehn Tagen ohne Abzug zu begleichen.
Bei Zahlungsverzug werden Verzugszinsen in Höhe von 9 Prozentpunkten über dem Basiszinssatz (Unternehmer) bzw. 5 Prozentpunkten über dem Basiszinssatz (Verbraucher) berechnet.
Alle vom Auftragnehmer erstellten Arbeitsergebnisse genießen urheberrechtlichen Schutz.
Mit vollständiger Bezahlung erhält der Auftraggeber ein einfaches, zeitlich unbefristetes Nutzungsrecht für den vertraglich vereinbarten Zweck.
Die Einräumung ausschließlicher Nutzungsrechte oder die Übertragung an Dritte bedarf einer gesonderten schriftlichen Vereinbarung.
Der Auftragnehmer darf auf erstellten Werken seine Urheberschaft kenntlich machen und die Werke für sein Portfolio verwenden.
Der Auftragnehmer gewährleistet, dass die erbrachten Leistungen den vereinbarten vertraglichen Anforderungen entsprechen.
Mängelansprüche verjähren bei Verbrauchern in zwei Jahren, bei Unternehmern in einem Jahr ab Abnahme.
Der Auftragnehmer hat das Recht zur Nachbesserung. Nach zwei fehlgeschlagenen Nachbesserungsversuchen kann der Auftraggeber Minderung oder Rücktritt verlangen.
Keine Gewährleistung besteht für Schäden durch unsachgemäße Bedienung, Änderungen durch den Auftraggeber, Eingriffe Dritter oder für von Dritten bereitgestellte Komponenten.
Der Auftragnehmer haftet unbeschränkt bei Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit, bei Vorsatz, grober Fahrlässigkeit und nach dem Produkthaftungsgesetz.
Bei leichter Fahrlässigkeit haftet der Auftragnehmer nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten), begrenzt auf den vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden.
Mittelbare Schäden, insbesondere entgangener Gewinn, sind ausgeschlossen, soweit gesetzlich zulässig.
Für die Verfügbarkeit, Funktionalität oder Sicherheit von Diensten Dritter wird keine Haftung übernommen.
Beide Vertragsparteien verpflichten sich, über vertrauliche Informationen der jeweils anderen Partei Stillschweigen zu bewahren. Diese Pflicht gilt auch nach Beendigung des Vertragsverhältnisses fort.
Ausgenommen sind Informationen, die öffentlich bekannt sind, bereits vor der Offenlegung bekannt waren oder von einem berechtigten Dritten stammen.
Unbefristete Verträge können mit einer Frist von einem Monat zum Monatsende gekündigt werden.
Das Recht zur fristlosen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.
Bei vorzeitiger Kündigung durch den Auftraggeber ohne wichtigen Grund hat der Auftragnehmer Anspruch auf Vergütung der bereits erbrachten Leistungen sowie angemessenen Ersatz für entstandene Aufwendungen.
Änderungen und Ergänzungen dieser AGB bedürfen der Schriftform.
Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein, wird die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen dadurch nicht berührt.
Gerichtsstand ist Berlin, soweit gesetzlich zulässig.
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.
Stand: Februar 2026